Lehrgänge Schulungen für Datenschutzbeauftragte zur Umsetzung der DS-GVO im Unternehmen

Seit vielen Jahren ist Herr RA Schliess als Lehrbeauftragter und Dozent für die DHBW Baden-Württemberg, die Hochschule Esslingen, sowei für Veranstalter von Fach-Seminare im Arbeitsrecht, IT-Recht und in den letzten Jahren vor allem im Recht des Datenschutzes tätig.

Nach den guten Erfahrungen mit der Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung DSGVO DS-GVO in Unternehmen (vor allem: KMU) und auf starke Nachfrage von betrieblichen Datenschutzbeauftragten kann ich Schulungspakete anbieten, die kompakt das Spektrum des Datenschutzes in Unternehmen abdecken.

Das hierzu entwickelte Format ist

 

=> zeitlich und inhaltlich flexibel (da modular aufgebaut)

=> für Nichtjuristen geeignet (da so wenig wie möglich Paragrafen und Fach-Chinesisch)

=> für KMU geeignet (da kostenmässig überschaubar)

=> schnell umsetzbar und effektiv

 

Kostenrahmen (für KMU):

 

=> individuell je nach Zeitaufwand

=> Stundensatz für Vortrag EUR 190,00 zuzügl. MwSt., keine Berechnung der Vorbereitungzeit

=> incl. Vortragsfolien/handout Schulungsunterlagen und individualisierte Teilnahmebescheinigungen

=> Anreise pauschal nach Entfernung und Zeitaufwand zwischen € 50,00 und € 200,00 zuzügl. MwSt.

 

HINWEIS für Seminarveranstalter und Fortbildungsinstitute: Erstellung eines individuellen Angebots auf Nachfrage!

 

Beratungspaket Anpassung Betriebsvereinbarung auf EU Datenschutz-Grundverordnung DSGVO DS-GVO

SRLN – Beratungspaket – Anpassung Betriebsvereinbarung auf EU Datenschutz-Grundverordnung DS-GVO DSGVO

=> rechtskonforme kollektivrechtliche Ermächtigungsgrundlagen schaffen nach Art. 6 DS-GVO DSGVO für die Verarbeitung personenbezogener Daten der Mitarbeiter – Rechtssicherheit ab 25.05.2018 vom Fachanwalt für IT-Recht – zertifizierten Datenschutzbeauftragten (IHK) – zertifizierten Data Protection Risk Manager (FOM)

Inhalt:

  • Beratungspaket für Firmen, Inhaber bzw. Geschäftsführung, Betriebsrat, Personalrat, Konzernbetriebsrat, Gesamtbetriebsrat und (andere) Mitarbeitervertretungen, ggf. Datenschutzbeauftragte btzw. Informationssicherheitsbeauftragte, IT-Sicherheitsbeauftragte
  • Überprüfung der bestehenden Betriebsvereinbarung auf Anpassungs- bzw. Ergänzungsbedarf
  • Überarbeitung oder Neuformulierung der Betriebsvereinbarung und evtl. Anlagen
  • Konzeption weiterer Betriebsvereinbarungen, Nutzungsrichtlinien, social media guidelines etc.  nach Bedarf
  • Einleiten und Moderieren von Verhandlungen zum Abschluß der Betriebsvereinbarung
  • laufende Beratung, Assistenz, Klärung von Details und Austausch bei der Umsetzung (in der Regel mit dem DSB)
  • End-Check des Vereibnbarung und aller Dokumente

=>          Rechtskonformität für die Verarbeitung personenbezogener Daten der Mitarbeiter nach DS-GVO
DSGVO ab 25.05.2018

Vergütung: auf Anfrage – je nach Unternehmensgrösse und Sachstand          

 

Mit dem Paket haben Unternehmen und Betriebsräte bzw. Mitarbeitervertretungen fachanwaltliche und qualifizierte Sicherheit zum 25.05.2018. Rechtsanwalt Schließ ist zertifizierter Data Protection Risk Manager und Datenschutzbeauftragter.

Stand: 03.04.2018

erstellt durch RA Schließ  – srln.de

Beratungspaket E-Commerce

  SRLN – Beratungspaket E-Commerce

 

Rechtskonformität für Webshops und andere Anbieter von E-Commerce

=> Abmahnsicherheit vom Fachanwalt für IT-Recht

 

– Analyse bestehender Shop bzw. geplantes Geschäftsmodell

– konkrete Agenda zur schrittweisen Umsetzung durch die Verantwortlichen im Unternehmen (Geschäftsführung, WebMaster bzw. ShopMaster)

– Überprüfung Impressum und aller Informationen auf der Website (Datenschutzerklärung) sowie der Architektur/Navigation

– Überprüfung bzw. ggf. Erstellung (neuer) Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB), Versandbedingungen, Lieferbedingungen, Dokumente zum Verbraucherschutz (Informationen, Widerrufsbelehrung)

–  alle nötigen weiteren Materialien und Basis-Dokumente als dann individuell vom Mandanten zu adaptierende Vorlagen

–  laufende telefonische Beratung, Assistenz, Klärung von Details und Austausch bei der Umsetzung

–  Webshop-Testkauf bzw. Test-Bestellung nach Umsetzung aller Vorgaben

–  End-Check der Ergebnisse vor Life-Stellung

=>          Rechtskonformität in ca. 3 Wochen bzw. DS-GVO ab 25.05.2018

Vergütung: pauschal EUR 1.900,00 zuzügl. MwSt.

 

Stand: 12.03.2018

erstellt durch RA Schließ  – srln.de

Vorträge zur praktischen Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung im Unternehmen

Rechtsanwalt Schließ hält die folgenden Vorträge zur Umsetzung der EU Datenschutz-Grundverordnung DS-GVO in Unternehmen am


Dienstag, 12. April 2018

Thema:

„Die EU-Datenschutzgrundverordnung in der Praxis – 10 Punkte, die Geschäftsleitung und Datenschutzbeauftragte unbedingt beachten müssen“

Inhalt:

  • Einführung in den „alten“ und den „neuen“ Datenschutz
  • Vorstellung Umsetzungskonzept für KMU – das rechtskonforme DatenschutzManagement nach der DS-GVO DSGVO

Mittwoch, 18. April 2018

Thema:

„Die EU-Datenschutzgrundverordnung in der Praxis – 10 Punkte, die Geschäftsleitung und Datenschutzbeauftragte unbedingt beachten müssen“

Inhalt:

  • Einführung in den „alten“ und den „neuen“ Datenschutz
  • Vorstellung Umsetzungskonzept für KMU – das rechtskonforme DatenschutzManagement nach der DS-GVO DSGVO

Mittwoch, 26. April 2018 (72461 Albstadt-Tailfingen, Goethestr. 98)

Thema:

„Die EU-Datenschutzgrundverordnung in der Praxis – 10 Punkte, die Geschäftsleitung und Datenschutzbeauftragte unbedingt beachten müssen“

Inhalt:

  • Einführung in den „alten“ und den „neuen“ Datenschutz
  • Vorstellung Umsetzungskonzept für KMU – das rechtskonforme DatenschutzManagement nach der DS-GVO DSGVO

Donnerstag, 03. Mai 2018

Thema:

„So geht Datenschutz nach der Datenschutz-Grundverordnung DS-GVO –  praktische Tipps vom Experten zur Umsetzung im Unternehmen“

Inhalt:

  1. Einführung
  • was gilt bis, was gilt nach dem 25.05.18
  • Was sind personenbezogene Daten – und was nicht
  • Wo fallen diese an
  • Was muss, was darf/kann mit Ihnen (nicht) gemacht werden
  • Verantwortlichkeit und Haftung – was kann schlimmstenfalls passieren
  • Hinweise zum Datenschutz in speziellen Branchen (Stichwort: „sensible“ Daten)
  1. Praktische Tipps:
  • Umsetzung der DS-GVO – was macht man zuerst?
  • Welche Dokumente werden benötigt?
  • Der betriebliche Datenschutzbeauftragte – intern oder extern?
  • Braucht man für „alles“ Einwilligungen?
  • Umgang mit Mitarbeiterdaten
  • Umgang mit Kundendaten
  • Werbung und Co.
  • Wie geht Datensicherheit richtig?
  • Rechtssicher mit dem richtigen Konzept

Mittwoch, 09.Mai 2018

Thema:

10 Expertentipps zur Datenschutz-Grundverordnung DS-GVO – schnell und sicher zum rechtskonformen Datenschutz

Inhalt:

  1. Einführung
  • was gilt bis, was gilt nach dem 25.05.18
  • Was sind personenbezogene Daten – und was nicht
  • Wo fallen diese an
  • Was muss, was darf/kann mit Ihnen (nicht) gemacht werden
  • Verantwortlichkeit und Haftung – was kann schlimmstenfalls passieren
  • Hinweise zum Datenschutz in speziellen Branchen (Stichwort: „sensible“ Daten)
  1. Die 10 Expertentipps:
  • Wie geht Datenschutz nach der DS-GVO richtig?
  • Wie geht Datensicherheit nach der DS-GVO richtig?
  • Umsetzung der DS-GVO – was macht man zuerst?
  • Welche Dokumente werden benötigt?
  • Der betriebliche Datenschutzbeauftragte – intern oder extern?
  • Braucht man für „alles“ Einwilligungen?
  • Umgang mit Mitarbeiterdaten
  • Umgang mit Kundendaten
  • Werbung und Co.
  • Rechtssicher mit dem richtigen Konzept

Freitag, 18. Mai 2018

Thema:

Chefsache Datenschutz – das effektive Konzept zur Umsetzung in Ihrem Unternehmen

Inhalt

  1. Einführung
  • was gilt bis, was gilt nach dem 25.05.18
  • Was sind personenbezogene Daten – und was nicht
  • Wo fallen diese an
  • Was muss, was darf/kann mit Ihnen (nicht) gemacht werden
  • Verantwortlichkeit und Haftung – was kann schlimmstenfalls passieren
  • Hinweise zum Datenschutz in speziellen Branchen (Stichwort: „sensible“ Daten)
  • was gilt bis, was gilt nach dem 25.05.18
  1. Das Konzept zur Umsetzung der DS-GVO in Ihrem Unternehmen
  • Datenschutz und Datensicherheit ist Chefsache
  • Die „neue“ Stellung des internen betrieblichen Datenschutzbeauftragten
  • In 5 Schritten zur Rechtssicherheit – so geht es
  • Sicherheit optimieren (sog. technisch-organisatorische Maßnahmen TOMs)
  • Betriebsvereinbarungen bzw. Sicherheitsrichtlinien anpassen
  1. Tipps und Ausblick

Donnerstag, 24. Mai 2018 (2 Vorträge    9 – 12 Uhr und 14 – 17 Uhr)

Themen:

Die 5 Grundbausteine des Datenschutzes nach der Datenschutz-Grundverordnung –  so kommen Sie an die notwendigen Dokumente für Ihr Unternehmen

und

Der wichtigste Grundbaustein des Datenschutzes nach der DS-GVO: das Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten – so gehts


Mittwoch, 30. Mai 2018

Thema (geplant):

Erste Erfahrungen mit der DS-GVO


Mittwoch 13. Juni 2018

Thema (geplant):

Erste Erfahrungen mit der DS-GVO


Juli 2018

Thema (geplant):

3 Monate DS-GVO: erste Erfahrungen mit der DS-GVO


jeweils  2-3 stündige Vorträge mit umfangreichen Unterlagen (handout) zur rechtskonformen Umsetzung der EU Datenschutz-Grundverordnung (EU DS-GVO) bei der IHK-Akademie in Reutlingen.


Ort:

IHK Akademie Reutlingen und Albstadt

Allmendstr. 7

72127 Kusterdingen

Veranstalter:

IHK Reutlingen und Albstadt

Thema:

„Die EU-Datenschutzgrundverordnung in der Praxis -10 Punkte, die Geschäftsleitung und DSB unbedingt beachten müssen“

Teilnehmer/Zielgruppe:

Firmeninhaber, Geschäftsführer, IT-Administratoren, betriebliche Datenschutzbeauftragte von kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), Rechtsabteilungen von Industriebetrieben

 

ACHTUNG: Anmeldung bitte (nur!) über die IHK Akademie Reutlingen https://www.weiterbildung.ihk.net

Beratungspaket für Unternehmen – Umsetzung der EU Datenschutz-Grundverordnung DS-GVO DSGVO

  SRLN – Beratungspaket – Konzept zur Umsetzung der EU Datenschutz-Grundverordnung DS-GVO DSGVO (DatenManagement-Konzept) für Unternehmen

=> Rechtssicherheit ab 25.05.2018 vom Fachanwalt für IT-Recht – zertifizierten Datenschutzbeauftragten (IHK) – zertifizierten Data Protection Risk Manager (FOM)

Inhalt:

  • konkrete Agenda zur schrittweisen Umsetzung durch die Verantwortlichen im Unternehmen
  • alle nötigen Konzepte und Basis-Dokumente als dann individuell vom Mandanten zu adaptierende Vorlagen
  • laufende Beratung, Assistenz, Klärung von Details und Austausch bei der Umsetzung (in der Regel mit dem DSB)
  • End-Check der Ergebnisse (Website und Dokumente)

=>          Rechtskonformität DS-GVO DSGVO ab 25.05.2018

Vergütung: pauschal EUR 1.500,00 zuzügl. MwSt.          

 

Mit dem Paket haben Unternehmen fachanwaltliche und qualifizierte Sicherheit zum 25.05.2018. Rechtsanwalt Schließ ist zertifizierter Data Protection Risk Manager und Datenschutzbeauftragter.

 

In einem weiteren Schritt folgen dann später – oder parallel – auf Wunsch:

  • Präsenz-Schulung(en) zur DS-GVO DSGVO
  • Evaluierung und Fortschreibung des DatenManagement-Konzepts

 

Vergütung: pauschal EUR 800,00 zuzügl. ggf. Reisekosten außerhalb 20 km Umkreis Stuttgart

 

Das Projekt kann unmittelbar nach Kontaktaufnahme mit Herrn Rechtsanwalt Schließ beginnen.

  • Weitere Informationen: 0171-7201231 oder
  • schreiben Sie eine Mail an: schliess@srln.de

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Lesen Sie hier weitere Informationen zum Beratungspaket:

Die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO DSGVO) gilt ab 25.05.2018 für alle Unternehmen in der EU, also auch für kleine und mittelständische.

 

Jedes Unternehmen muss daher zwingend sein Datenschutz-Konzept anpassen und so vielleicht auch erstmals die Gelegenheit nutzen, sich über dieses Thema einmal wirklich Gedanken zu machen – es ist absolut nötig!

Leider werden Verstöße von Behörden, Verbraucherverbänden und Abmahn-Rechtsanwälten sehr schnell mit entsprechenden Software-Tools über das Internet festgesellt und „bestraft“. Das kann und sollte vermieden werden.

Hierbei möchte unsere Kanzlei Support anbieten. Herr Rechtsanwalt Schließ hat die nötige Expertise, Ihnen ein schlankes Paket zur Umsetzung der DS-GVO im Betrieb anbieten zu können.

 

Hierzu nun nähere Informationen von Rechtsanwalt Schließ (zertifizierter Datenschutz-Beauftragter und Data Protection Risk Manager):

 

1.

Die Umsetzung der Regelungen der EU-Datenschutz-Grundverordnung DS-GVO DSGVO erfordert für Unternehmen ein Bündel an Maßnahmen.

 

Diese Maßnahmen sind Aufgabe für das Unternehmens-Management (also die Geschäftsführung), meist in Zusammenarbeit mit dem internen oder externen Datenschutzschutzbeauftragten. Denn die Geschäftsführung ist künftig unmittelbar verantwortlich für die Rechtskonformität auch im Bereich des Datenschutzes (Stichwort: compliance – Rechenschaftspflicht).

 

2.

So ein Projekt ist anspruchsvoll, aber mit der nötigen Erfahrung aus anderen Projekten gut zu bewältigen. Und ich kann Unternehmensleitung und Datenschutzbeauftragte effizient so unterstützen, dass die Vorgaben zum 25.05.2018 rechtzeitig und vor allem rechtskonform umgesetzt sind.

 

Ich habe nun in den letzten Monaten im Rahmen der Beratung meiner Mandanten und dem dabei gewonnenen Erfahrungen ein step-by-step Konzept als Paket entwickelt, basierend auf den von den Datenschutzbehörden herausgegebenen Unterlagen und Fragebögen und der Situation in den Firmen. Damit ist gewährleistet, dass die Anforderungen der Praxis (also der zuständigen Behörden) umgesetzt werden („best practice“) und der wirklich notwendige – und kein überflüssiger – Aufwand betrieben wird.

 

Nehmen Sie einfach und unkompliziert Kontakt mit RA Schließ auf: 0171-7201231 bzw. schliess@srln.de

Stand: 08.02.2018

erstellt durch RA Schließ  – srln.de

Urheberrecht – Aufsichtspflicht von Eltern

Die Aufsichtspflicht von Eltern betreffend die Internetnutzung minderjähriger Kinder, Tauschbörsen

 

Der BGH hat seine Rechtsprechung zum Gesichtspunkt einer Schadensersatzpflicht von Eltern für die Verletzung der Aufsichtspflicht für die durch deren Kinder herbeigeführte Urheberrechtsverletzung weiter fortgeführt.

 

Eltern sind verpflichtet, die Internetnutzung ihrer minderjährigen Kinder zu beaufsichtigen, um zu verhindern, dass sie durch Teilnahme an Tauschbörsen fremde Urheberrechte verletzen.

 

Die Eltern genügen ihrer Aufsichtspflicht über ein normal entwickeltes Kind, das ihre grundlegenden Gebote und Verbote befolgt regelmäßig bereits dadurch, dass sie das Kind über die Rechtswidrigkeit einer Teilnahme an solchen Internettauschbörsen belehren und ihr/ihm eine Teilnahme daran verbieten. Es genügt allerdings nicht, dem Kind nur die Einhaltung allgemeiner Regeln zu einem ordentlichen Verhalten aufzugeben.

 

Bereits seit der Entscheidung des BGH Morpheus besteht eine Verpflichtung der Eltern, die Nutzung des Internets durch das Kind zu überwachen, den Computer des Kindes zu überprüfen oder dem Kind den Zugang zum Internet, sei es teilweise, zu versperren. Voraussetzung ist allerdings, dass sie konkrete Anhaltspunkte dafür haben, dass das Kind dem Verbot zuwiderhandelt.

Urheberrecht – Metall auf Metall  – Kraftwerk

In der Sache geht der Streit um die Zulässigkeit von Sampling, im rechtliche Sinn um die Zulässigkeit der Verwendung eines Ausschnitts von bis zu zwei Sekunden Länge, vom Gericht als „kleinste Tonfetzen“ bezeichnet.

Der Bundesgerichtshof hatte schon mehrfach die Frage beurteilen müssen, und die Entnahme auch kleinster Tonpartikel für unzulässig erachtet.

Daraufhin wurde eine Verfassungsbeschwerde erhoben mit der Begründung, die Unzulässigkeit von Sampling, sei sie auch nur auf kleinste Tonfetzten reduziert, beeinträchtige die Kunstfreiheit des Musikproduzenten. Pop Musik bestehe aus Sampeln, wobei der Kläger in diesem Fall bereit war, eine Nutzungsgebühr zu bezahlen.

Problematisch war aus Sicht des Bundesverfassungsgerichts das Verbotsrecht.

Denn in der Sache stand das Kraftwerk frei, eine Lizenz für einen Ausschnitt mit der Länge von einen bis zwei Sekunden aus ihrem Titel „Metall auf Metall“ zu vergeben – oder eben nicht.

Kraftwerk hat den Streit seit 1997 geführt.

Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts war allerdings die Angelegenheit nicht zu Ende. Vielmehr muss nun das höchste Zivilgericht entscheiden, wie in diesem Fall ein angemessener Ausgleich zwischen dem Anspruch auf Kunstfreiheit des Musikproduzenten gegen die Eigentumsgarantie des Urheber-s bzw. des Leistungsschutz berechtigtem Kraftwerk in angemessenen Ausgleich zu bringen ist.

Der BGH hat sich nun entschieden, das Verfahren durch erst nach Klärung von vorab Fragen durch den EuGH zur Entscheidung zu bringen.

Vor dem Europäischen Gerichtshof soll die Fragen beantwortet werden, ob das Entnehmen und Übertragen kleinster Tonfetzen als Eingriff in das Vervielfältigungsrecht des Tonträgers gem. Artikel 2 Lit. c) der Info Soc Richtlinie zu werden ist. Sollte dies der EuGH bejahen, wäre weiter zu klären, ob sich der Musikproduzent bei der Verwendung fremder Tonfetzten auf die nationale Regelung des § 24 Abs. 2 UrhG, das Recht zur freien Benutzung berufen darf.

Als weitere Frage könnte relevant werden, ob die Zitierfreiheit anwendbar ist, obgleich nicht erkennbar ist, dass ein fremdes Werk genutzt wird. Das spannende Verfahren, wenn es auch bereits seit 1997 geführt wird, regelt doch höchst aktuelle Fragen für die Künstler, Produzenten und alle kreativ Schaffenden, die sich stets bei der Verwendung fremder Werke zu fragen haben, ob sie damit an der Grenze des Zulässigen agieren und wie weit die Kunstfreiheit bei der Schaffung neuer Werke geht.

Zu Recht hatte das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil herausgearbeitet, dass insbesondere bei Musikproduktionen häufig der Rechtsanwalt mit im Tonstudio sitze, die Rechterklärung aufwändig und teuer werde könne.

So bleibt zu hoffen und abzuwarten, dass in dieser Frage eine klare Lösung gefunden wird, die für alle Beteiligten einen interessengerechten Ausgleich schafft.